Was im Stadtzeltlager 2025 begann, fand am 25. April 2026 seinen Abschluss – und das ganz ohne künstliche Intelligenz.
Zum ersten Mal trafen sich die Jugendsprecher der acht Jugendfeuerwehren des Stadtverbandes Goslar zu einem eigenen Tagesseminar im Feuerwehrhaus Goslar. Die Aufgabe war klar umrissen: die Logodesigns, die die Jugendlichen im vergangenen Zeltlager in Workshops begonnen, aber nicht abgeschlossen hatten, sollten nun fertiggestellt werden. Ein Logo für die Stadtjugendfeuerwehr – entworfen von denen, die sie ausmachen.
Nach einem gemeinsamen Frühstück um 9 Uhr teilten sich die Jugendsprecher in drei Gruppen auf und machten sich motiviert an die Arbeit. Material gab es reichlich, und es durfte auch reichlich genutzt werden.
Eine Einschränkung aber gab es: keine KI.
Was hier entstand, sollte aus echten Köpfen und echten Händen kommen – durch Kommunikation, Diskussion und gemeinsames Gestalten in der Gruppe. Diese Vorgabe haben die Jugendlichen mit Bravour gemeistert.
Gegen 12:30 Uhr gab es eine verdiente Pause. Gemeinsam mit den Teilnehmenden einer zeitgleich im Feuerwehrhaus stattfindenden QS-Ausbildung wurde zu Mittag gegessen – Nudeln mit Bolognese und Salat. Danach präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse, und die konnten sich sehen lassen. Wer genau hinschaute, merkte: Die Jugendlichen hatten sich wirklich Mühe gegeben. Bevor die Entwürfe in die digitale Weiterverarbeitung gehen, darf man gespannt sein, wie das Logo schließlich im Druck aussehen wird.
Den Abschluss des Tages bildete eine Fahrt mit der Drehleiter – über das Highlight des Tages muss man nicht viele Worte verlieren. Wer einmal oben stand, weiß, warum.
Gegen 14:30 Uhr endete das Seminar, und die Jugendsprecher traten den Heimweg zu ihren Standorten an. Für ein erstes Mal: nicht schlecht.







